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Donnerstag, 09. Juli 2020
   

Langjähriges Mitglied Uwe Schmidt ist verstorben

Bestürzt reagierten viele Mitglieder der Premnitzer Judoabteilung, als sie Anfang Juni die Nachricht vom Tod ihres langjährigen Trainingskameraden Uwe Schmidt erhielten.

Uwe, der die Abteilung ein Stück weit prägte, suchte ab Mitte der 90er-Jahre, als bereits erfahrener Kämpfer, nach neuen Herausforderungen und schloss sich den Premnitzer Judokas an. Dort legte er erfolgreich die Prüfung zum 1.DAN (schwarzer Gürtel) im Judo ab. Nachdem er sich außerdem zum Trainer ausbilden ließ, übernahm er die Leitung der Mädchen-Gruppe und führte so auch den Nachwuchs zu vielen sportlichen Erfolgen. Diese Gruppe war dann auch die Erste und bisher Einzige, die einen kompletten Kader aus den eigenen Reihen zu Mannschaftswettkämpfen stellen konnte. Die Mädchen nannten ihn liebevoll „Papa“.

Seine eigene sportliche Karriere ging währenddessen ebenfalls weiter. In dem Jahr  1999 vertrat er den TSV bei Wettkämpfen in der 2. Judo-Landesliga. Auch bei den Deutschen Meisterschaften der Justiz  nahm er erfolgreich 2002 und 2003 teil. Mit einem dritten Platz krönte er dann 2003 seine sportlichen Erfolge. Immer mit dabei, seine eigenen Fans (Mädchen-Trainingsgruppe), die ihn lautstark anfeuerten. (Foto 1)

Nachdem sein Trainingspartner Heiko Poganatz mit der Idee, eine eigene Art der defensiven Selbstverteidigung zu entwickeln, an ihn herantrat, ließen sich beide im Ki-Tai-Jitsu zum 1. DAN prüfen und erfolgreich zum SV-Lehrer ausbilden.

Im September 1998 fiel dann der Startschuss für die Premnitzer Judo-Unterabteilung „ATEMI“ mit der Sportart „Jitsudo“. In den darauffolgenden Jahren fungierte Uwe Schmidt hier sowohl als Trainer, als auch als Prüfer. (Foto_2)

2015 wurde ihm während eines Jitsudo-Techniklehrganges in Anerkennung seiner Dienste der 3. DAN verliehen.

Um das zugrundeliegende System ständig weiterentwickeln zu können, nahm man diverse Anpassungen an. Aktuell wird das Training unter der Bezeichnung „WDS“ (Waffenlose Defensive Selbstverteidigung) fortgeführt.

Uwe Schmidt (2.v.l) mit seinen Fans
WDS Kyu-Prüfung 2019 – Prüfer Uwe Schmidt (rechts)

Text: Christian Rietschel/ Uwe Majonek

Fotos: Verein

Max Stimming (rechts)

Premnitzer Judodachse beim 42. Klietzer Mühlenturnier

Vergangenen Sonntag reiste eine kleine Delegation des Premnitzer Judonachwuchses nach Klietz. Dort hatte der SV Preußen 1960 Klietz e.V. zu seinem 42. Mühlenturnier geladen. Gekämpft wurden in den Altersklassen U7, U9, U11, U13, U15 und U18.

Für Anton Brzozowski war es nicht nur sein erster Judowettkampf überhaupt, sondern er hatte an diesem Tag auch das größte Teilnehmerfeld zu stemmen. Dennoch setzte er alles daran, zu gewinnen, was ihm im ersten Duell auch gut gelang. In den darauffolgenden Kämpfen musste er sich dann aber leider doch geschlagen geben, auch wenn er lange durchhielt, verschiedene Aktionen ausprobierte und einmal nur knapp mit Hantai (=Kampfrichterentscheid) unterlag. Der dritte Platz war am Ende der Lohn seiner Mühen.

Ebenfalls sehr konzentriert und ruhig kämpfte Max Stimming und dominierte somit seine drei Kämpfe klar. Mit drei Siegen erhielt er verdient die Goldmedaille.

Hier alle Platzierungen der Premnitzer auf einen Blick:

Gold erkämpften sich Max Stimming, Celin Weis, Tracy-Zoe Krebs, Nouraya und Dalia El Ghawy sowie Amani, Saif und Karim Hohlfeld, der die Kampfrichter zudem mit seinen Techniken überzeugte und dafür zum besten Techniker gekürt wurde. Silber erreichten Max Lemke und Sarah El Ghawy. Platz drei ging an Anton Brzozowski und Leonie Ladewig.

Mit diesen tollen Einzelergebnissen wurde der TSV Chemie Premnitz Dritter in der Mannschaftswertung.

Premnitzer Judoabteilung veranstaltete Frühjahrsputz-Aktion

In diesem Jahr hat sich die Leitung der Judoabteilung des TSV Chemie Premnitz e.V. vorgenommen, ihre Sportgruppen, bestehend aus Judo, Atemi/Selbstverteidigung und Frauengymnastik, stärker zusammenwachsen zu lassen. Den Auftakt hierfür gab am vergangenen Samstag eine gemeinsame Frühjahrsputzaktion in der Judohalle am Dachsberg.
Vielen Mitgliedern war klar, wie wichtig solche Veranstaltungen für das Bestehen eines Vereins sind, sodass aus allen drei Gruppen helfende Hände aller Altersstufen kräftig mitanpackten.
Bevor es losging gab Uwe Majonek einen Rückblick auf die vorangegangenen 59 Jahre des Bestehens. Die Geschichte der Abteilung mit der Gründung, den ersten Bezirks-, DDR-, Landes- und Europameistern, dem Brand der alten Halle, dem Neuanfang und dem Aufbau der beiden anderen Sparten traf auf interessierte Ohren.
Anschließend ging es ans Werk: Die Judomatten und sämtliche Räume wurde gesäubert, Reparaturen durchgeführt, der Eingangsbereich neugestaltet, ein Materialraum eingerichtet und Schränke umsortiert. Nachdem alles fertig war, konnte man – früher als geplant – zum gemütlichen Teil des Tages übergehen und bei Bratwurst und Co nochmal ins Gespräch kommen sowie weitere Ideen für gemeinsame Veranstaltungen sammeln.

 

Premnitzer Judoka erreichen gute Platzierungen in Havelberg

Am Sonntag konnten sich die Premnitzer Judodachse noch ein letztes Mal in diesem Jahr in einem Wettkampf mit anderen messen. Die Judoabteilung des Havelberger Wassersportverein e.V. hatte zum 22.Weihnachtsturnier geladen, was neben dem TSV und dem Gastgeber noch zwölf weitere Vereine gerne annahmen. Gekämpft wurde in den Altersklassen U7, U9, U11, U13, U15, U18 und Ü18.

Besonders erfolgreich dürfte der Tag für Familie Hohlfeld gewesen sein. Saif, Karim, Leila und Amani punkteten in ihren jeweils zwei bis drei Kämpfen mit einer bunten Mischung aus Stand- und Bodentechniken. So gelang es zum Beispiel Karim – sehr zur Überraschung und Freude der mitgereisten Trainer und Zuschauer – einen O-uchi-gari (großer Innensichelwurf) auf Ippon zu werfen. Leila entschied einen ihrer Kämpfe sogar innerhalb der ersten fünf Sekunden für sich mit einer anderen Fußtechnik. Mit diesen guten Leistungen erreichten alle den ersten Platz in ihren Alters- und Gewichtsklassen.

Auch viele weitere Premnitzer Judokinder zeigten sich kämpferisch: Tracy Zoe Krebs sah sich zunächst, vor ihrem ersten Duell, sehr unter Druck gesetzt, da in ihrer Gruppe eine Rathenower Kämpferin war, gegen die sie bisher noch nie gewonnen hatte. Diese Hürde musste erst einmal überwunden werden, bevor sie antreten konnte. Und das schaffte sie auch, wie sich zeigte, sehr gut: Lange Zeit lag sie im ersten Match mit Waza-Ari vorne, bevor ihr kurz vor Schluss noch eine Punktlandung mit einem O-soto-gari (große Außensichel) gelang. Durch diesen Sieg gestärkt traf sie dann im zweiten Anlauf auf die besagte „Angstgegnerin“ aus Rathenow. In einem engen Kopf-an-Kopf-Rennen schenkten sich beiden Kontrahentinnen über die gesamte Kampfzeit nichts. Am Ende urteilte der Kampfrichter im Hantai zu Ungunsten von Tracy. Da diese Entscheidungen jedoch etwas fragwürdig war – leider reisten zu wenige Kampfrichter nach Havelberg, sodass auch unerfahrene Freiwillige zum Einsatz kamen – ließ es sich Tracy nicht nehmen und wollte nochmal einen weiteren Freundschaftskampf als „Revanche“. Auch hier gaben sich beide ein Kopf-an-Kopf-Rennen über die gesamte Kampfzeit und auch hier musste wieder der Kampfrichter entscheiden. Nach längerer Bedenkzeit wertete er für die Rathenowerin. Die Silbermedaille hatte sich Tracy aber allemal verdient. 

Hier alle Platzierungen der Premnitzer auf einen Blick:

Einen Pokal für den ersten Platz erkämpften sich Amani, Leila, Saif und Karim Hohlfeld, Erik Oehme, Antonia Vortanz, Celin Weis sowie Dalia, Sarah und Nouraya El Ghawy. Silber ging Felix Oehme und Tracy Zoe Krebs. Max Lemke erreichte Bronze. Elias Spahn, der an diesem Tag die meisten regulären Kämpfe hatte und sich von Mal zu Mal steigerte, musste sich am Ende mit einem undankbaren fünften Platz geschlagen geben. 

Als Trainer und Betreuer waren diesmal Tony Worf und Christian Rietschel im Einsatz.

 

 

Am vergangenen Samstag lud der TSV Tangermünde zum 20. Nährstangenturnier. Zwölf Premnitzer Judodachse der Altersklassen U9-U15 nahmen erfolgreich an diesem stark besetzten Ranglistenturnier teil.
In den Altersklassen U9 und U11 wurde in gewichtsnahen Gruppen gekämpft, sodass jeder Sportler eine Medaille bekam.
In der U9 konnten sich Karim und Saif klar gegen ihre Gegner durchsetzen und belegten souverän Platz 1.
Einen ganz starken Kampf zeigte Dalia. Mit großer Konzentration und Kampfgeist konnte sie sich gegen ihre vermeintlich stärkere Gegnerin durchsetzen und erhielt dafür verdient die Goldmedaille.
Sarah und Amani hatten in ihrer Gewichtsklasse das größte Teilnehmerfeld. Beide kämpften in ihren jeweiligen Gruppen gegen drei Mädchen um den Einzug ins Halbfinale. Sarah erwischte mit den beiden späteren Finalteilnehmerinnen die stärkste Gruppe und belegte nach einem Sieg und zwei Niederlagen insgesamt einen guten fünften Platz. Amani konnte nach starkem Kampf und drei Siegen erfolgreich als Gruppenerste ins Halbfinale einziehen. Leider musste sie sich dort ihrer Gegnerin geschlagen geben und belegte so Platz 3.
Am Ende erreichten die Judodachse folgende Platzierungen:
Platz 1 erkämpften sich Karim Hohlfeld, Saif Hohlfeld, Dalia El Ghawy und Noah Stemme.
Platz 2 ging an Tracy Zoe Krebs, Leila Hohlfeld und
Tristan Utasi.
Dritte Plätze belegten Max Lemke, Leonie Ladewig, Ramsan Sugaipov und Amani Hohlfeld.
Sarah El Ghawy kam auf Platz 5.
Am Mattenrand standen Uta Baczkowski und Katrin Süß den Kindern als Betreuer zur Seite.
Vielen Dank an alle mitgereisten Eltern, die uns tatkräftig beim Transport und beim Wettkampf unterstützten.

 

   

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