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Dienstag, 22. Oktober 2019
   

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Am vergangenen Samstag konnten zwanzig Nachwuchs-Judokas des TSV Chemie Premnitz den nächsten Schritt auf ihrem sportlichen Weg nehmen, als sie vor den Augen von Prüfer Berthold Kammin zeigten, was sie in den letzten Trainingsstunden, insbesondere in den vorangegangenen sechs Wochen des Kyu-Intensivtrainings, gelernt haben. Durch alle Kyu-Grade hindurch gab es immer wieder Kinder, die dies besonders gut meisterten. So zeigten zum Beispiel Elias Spahn und Dean Sky Herrmann die besten Prüfungen zum 8.Kyu (weiß-gelber Gürtel) und Tracy Zoe Krebs zum 6.Kyu (gelb-orange). Amani Hohlfelds Prüfung zum 5.Kyu (orange) lobte Kammin mit den Worten „Das war eine sehr gute Darstellung der Judokunst – eine glatte Eins“.
Eine Schippe drauf legte dann nochmal zum Schluss Erik Oehme: Seine Prüfung zum 2.Kyu (blau) war nicht nur die Anspruchsvollste des Tages, sondern der Meinung Kammins nach auch die Beste.
Auch wenn an diesem Tag nicht bei Jedem alles glatt lief, beglückwünschte die Abteilungsleitung alle Kinder zu ihren Leistungen und hofft, dass Jeder an den Erkenntnissen weiterhin wachsen wird.
Als Co-Prüfer fungierte Tony Worf, der sich in absehbarer Zeit zum Prüfer ausbilden lassen und schon jetzt einige Erfahrungen sammeln möchte.

 

Text und Fotos: Christian Rietschel

 

 

 

Premnitzer Judodachse wählen neue Abteilungsleitung

 

 

Sechs Jahre ist nun schon her, seit die Premnitzer Judokas ihre Abteilungsleitung das letzte Mal gewählt haben. Am vergangenen Mittwoch wurde nun das Zepter an die jüngere Generation weitergegeben. Berthold Kammin, der bisherige Abteilungsleiter, ließ es sich jedoch vor der eigentlichen Wahl nicht nehmen, seine Leitungskollegen Marita Sachse, Uta Baczkowski, Katrin Süß und Uwe Majonek für ihr langjähriges Engagement zu danken. Ebenfalls bedankte sich Uwe Philipp, Vorstandsvorsitzender des TSV, im Namen des gesamten Vereins bei Berthold Kammin für seinen Einsatz und überreichte ihm im Auftrag des Vorstandes die Ehrennadel des Kreissportbundes Havelland.

 

Im darauffolgenden Wahlgang wurde dann einstimmig die neue Abteilungsleitung gewählt. In Zukunft werden Jacqueline Höhne als Abteilungsleiterin, Tony Worf als stellvertretender Abteilungsleiter, Brain Golze als Schatzmeister und Christian Rietschel als Kinder- und Jugendwart die Geschicke der Premnitzer Judodachse lenken. Jacqueline Höhne hatte in ihrer neuen Funktion das Schlusswort der Mitgliederversammlung und nutzte die Gelegenheit um einen kleinen Ausblick für das kommende Jahr zu geben: „Wir sind uns bewusst, dass wir in große Fußstapfen treten. Dennoch sind unsere Ziele klar. Unter Anderem werden wir die Kinder- und Jugendarbeit ausbauen und durch vielfältige Breitensport-Angebote die Gruppe als Ganzes stärken, um so Nachwuchs auch längerfristig an den Verein zu binden“. Durch ein verändertes Trainingskonzept solle auch für einzelne Judoka die Möglichkeit geschaffen werden, an größeren Wettkämpfen, zum Beispiel auf Landesebene, erfolgreich teilzunehmen. Uwe Philipp beglückwünschte das junge Team zur Wahl und freute sich nicht nur auf die Vorhaben, sondern auch auf eine gute Zusammenarbeit und bot zugleich seine Unterstützung an.

 

Text und Foto: Christian Rietschel

 

 

 

 

„Ehre wem Ehre gebührt“. Das dachte sich auch Uwe Wittschorek, Geschäftsführer des TSV Chemie Premnitz e.V., als er Berthold Kammin für die Ehrennadel des Kreissportbundes Havelland vorschlug. Am vergangenen Mittwoch wurde sie ihm dann vom Vorstandsvorsitzenden des TSV, Uwe Philipp, im Rahmen einer Mitgliederversammlung verliehen. Kammin, der nun sein Amt als Abteilungsleiter der Premnitzer Judokas abgab, begann seine sportliche Laufbahn am 01.09.1970 in der BSG Premnitz- Sektion Judo und errang als aktiver Wettkämpfer bis 1985 viele Erfolge auf Kreis-Bezirks- und DDR-Ebene. 1985 legte er als erster Premnitzer Judoka die Prüfung zum 1.DAN (schwarzer Gürtel) ab. Außerdem erwarb er verschiedene Trainer-Lizenzen sowie eine Prüfer- und eine Kampfrichterlizenz. Auch die von ihm betreuten Kinder- und Jugendlichen konnte er oftmals zum Erfolg führen: Neben zahlreichen Siegen und Platzierungen auf Landes- und Bundesebene, fanden einige seiner Schützlinge den Weg zur Sportschule in Frankfurt/Oder. Seit 2012 lenkte er die Geschicke der Premnitzer als Judo-Abteilungsleiter und wird auch nach der Zepterübergabe weiterhin als Übungsleiter und Wettkämpfer bei Seniorenmeisterschaften des Judoverbandes tätig sein. „Die Ehrennadel ist die zweithöchste Auszeichnung des Kreissportbundes, danach kommt nur noch die Ehrenmitgliedschaft. Für Jemanden, der sonst schon alle Auszeichnungen hat, ist das genau das Richtige“ so Uwe Philipp am Ende seiner Rede.

 

Text und Fotos: Christian Rietschel

 

 

„Alle Jahre wieder…“ lädt die Judoabteilung des Havelberger Wassersportverein e.V. zu ihrem traditionellen Weihnachtsturnier ein. Als einer von insgesamt 15 Vereine folgten die Judoka des TSV Chemie Premnitz e.V. am Sonntag der Einladung gern, um sich ein letztes Mal in diesem Jahr sportlich zu messen. Da das Turnier für die Altersklassen U7-Ü18 ausgeschrieben war, konnten auch drei Kinder aus der Bambinigruppe zum ersten Mal das Gelernte in einem Wettkampf ausprobieren. Und das mit Erfolg:

Elias Spahn gewann sein erstes Aufeinandertreffen sehr schnell durch einen Fußwurf. Leider wurde dieser Kampf nicht gezählt, da es eine Verwechslung bei der Aufstellung gab. Somit war sein erster gewonnener Kampf dann doch nur ein Freundschaftskampf. Im zweiten Duell stand er seinem Vereinskameraden Dean Sky Herrmann gegenüber. Beide lieferten sich ein längeres Kopf-an-Kopf-Rennen, welches Dean für sich im Boden entschied. In der dritten Runde gab Elias dann nochmal alles. Hier zeigte es sich als Vorteil, dass er Linkshänder ist und somit auch vorwiegend links angriff, was seinen Gegner deutlich überraschte. Am Ende holte sich Elias diesen Punkt durch einen O-Soto-Otoshi (großer Außensturz) und damit die Silbermedaille.

Dean Sky Herrmann zeigte ein sehr abwechslungsreiches Kampfverhalten: Sein erstes Match gewann er ebenfalls durch den O-Soto-Otoshi, das Zweite, gegen Elias, wie gesagt durch eine Festhaltetechnik im Boden. Den Pokal für den ersten Platz somit bereits in der Tasche ließ er es sich nicht nehmen, noch einen Freundschaftskampf auszutragen. Hier war der Tai-Otoshi der Wurf zum Sieg.

Der dritte Debütant an diesem Tag war Bjarne Dossow. Zwar konnte er keinen Sieg für sich verbuchen, dennoch agierte er deutlich konzentrierter als im Training und steigerte sich von Kampf zu Kampf. Die Silbermedaille war der Lohn seiner Mühen.

Doch nicht nur diese drei Neulinge waren beim Weihnachtsturnier erfolgreich. Auch die schon erfahrenere Vivien Franjo zum Beispiel war voller Elan und ließ ihren Kontrahentinnen kaum eine Sekunde zum Verschnaufen. Mit Freudensprüngen und wahrscheinlich ein wenig überrascht von sich selbst verließ sie mit zwei gewonnen Kämpfen und damit den ersten Platz die Matte.

Hier alle Ergebnisse der Premnitzer auf einen Blick:

Einen goldenen Pokal vom Weihnachtsmann bekamen die Erstplatzierten Dean Sky Herrmann, Felix Oehme, Erik Oehme, Luci Kempf, Karim Hohlfeld, Antonia Vortanz, Vivien Franjo, Celin Weis sowie Nouraya, Dalia und Sarah El Ghawy. Eine Silbermedaille für den zweiten Platz erkämpften sich Bjarne Dossow, Elias Spahn, Saif Hohlfeld und Amani Hohlfeld. Mit Bronze traten Felix Kempf und Leila Hohlfeld die Heimreise an.  

 

Text und Fotos: Christan Rietschel

 

Am vergangenen Wochenende waren die Judoka Celin Weis, Silvio Pieles und Berthold Kammin vom TSV Chemie Premnitz in Berlin und Falkensee unterwegs um sich sportlich zu messen.

Celin fuhr mit Ihren Eltern am Samstag zum „23. Judopokalwettkampf der Stadt Falkensee“. In Ihrer Alters- und Gewichtsklasse waren insgesamt sieben Judoka am Start. Die ersten beiden Kämpfe konnte die junge Premnitzerin erfolgreich beenden. Ihren dritten Kampf musste sie dann jedoch verletzungsbedingt aufgeben und erreichte damit Platz 3.

Am gleichen Tag fand in Berlin das Turnier „Internationales Luftfahrt Masters Berlin 2018“ statt, an dem Berthold Kammin und Silvio Pieles teilnahmen. Insgesamt gingen hier 294 Kämpfer und Kämpferinnen aus 94 Vereinen und 19 Nationen auf die Matte, um ihr Können unter Beweis zu stellen. Bei dem starken Teilnehmerfeld mussten die Beiden alles aus sich herausholen. Silvio lieferte sich zwei gute Kämpfe. Zwar verlor er letzten Endes beide Aufeinandertreffen, fuhr aber dennoch motiviert, mit viel neuer Erfahrung und der Bronzemedaille nach Hause.

Besser lief es da bei Berthold Kammin: Er konnte seinen Gegner gut kontrollieren und gab ihm so keine Möglichkeiten den Kampf selbst zu gestalten. Am Ende gewann er souverän und belegte damit den ersten Platz.

 

Text: Jacqueline Höhne

 Fotos: Verein

 

   

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