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Premnitzer Judoka erreichen gute Platzierungen in Havelberg

Am Sonntag konnten sich die Premnitzer Judodachse noch ein letztes Mal in diesem Jahr in einem Wettkampf mit anderen messen. Die Judoabteilung des Havelberger Wassersportverein e.V. hatte zum 22.Weihnachtsturnier geladen, was neben dem TSV und dem Gastgeber noch zwölf weitere Vereine gerne annahmen. Gekämpft wurde in den Altersklassen U7, U9, U11, U13, U15, U18 und Ü18.

Besonders erfolgreich dürfte der Tag für Familie Hohlfeld gewesen sein. Saif, Karim, Leila und Amani punkteten in ihren jeweils zwei bis drei Kämpfen mit einer bunten Mischung aus Stand- und Bodentechniken. So gelang es zum Beispiel Karim – sehr zur Überraschung und Freude der mitgereisten Trainer und Zuschauer – einen O-uchi-gari (großer Innensichelwurf) auf Ippon zu werfen. Leila entschied einen ihrer Kämpfe sogar innerhalb der ersten fünf Sekunden für sich mit einer anderen Fußtechnik. Mit diesen guten Leistungen erreichten alle den ersten Platz in ihren Alters- und Gewichtsklassen.

Auch viele weitere Premnitzer Judokinder zeigten sich kämpferisch: Tracy Zoe Krebs sah sich zunächst, vor ihrem ersten Duell, sehr unter Druck gesetzt, da in ihrer Gruppe eine Rathenower Kämpferin war, gegen die sie bisher noch nie gewonnen hatte. Diese Hürde musste erst einmal überwunden werden, bevor sie antreten konnte. Und das schaffte sie auch, wie sich zeigte, sehr gut: Lange Zeit lag sie im ersten Match mit Waza-Ari vorne, bevor ihr kurz vor Schluss noch eine Punktlandung mit einem O-soto-gari (große Außensichel) gelang. Durch diesen Sieg gestärkt traf sie dann im zweiten Anlauf auf die besagte „Angstgegnerin“ aus Rathenow. In einem engen Kopf-an-Kopf-Rennen schenkten sich beiden Kontrahentinnen über die gesamte Kampfzeit nichts. Am Ende urteilte der Kampfrichter im Hantai zu Ungunsten von Tracy. Da diese Entscheidungen jedoch etwas fragwürdig war – leider reisten zu wenige Kampfrichter nach Havelberg, sodass auch unerfahrene Freiwillige zum Einsatz kamen – ließ es sich Tracy nicht nehmen und wollte nochmal einen weiteren Freundschaftskampf als „Revanche“. Auch hier gaben sich beide ein Kopf-an-Kopf-Rennen über die gesamte Kampfzeit und auch hier musste wieder der Kampfrichter entscheiden. Nach längerer Bedenkzeit wertete er für die Rathenowerin. Die Silbermedaille hatte sich Tracy aber allemal verdient. 

Hier alle Platzierungen der Premnitzer auf einen Blick:

Einen Pokal für den ersten Platz erkämpften sich Amani, Leila, Saif und Karim Hohlfeld, Erik Oehme, Antonia Vortanz, Celin Weis sowie Dalia, Sarah und Nouraya El Ghawy. Silber ging Felix Oehme und Tracy Zoe Krebs. Max Lemke erreichte Bronze. Elias Spahn, der an diesem Tag die meisten regulären Kämpfe hatte und sich von Mal zu Mal steigerte, musste sich am Ende mit einem undankbaren fünften Platz geschlagen geben. 

Als Trainer und Betreuer waren diesmal Tony Worf und Christian Rietschel im Einsatz.

 

   
© TSV Chemie Premnitz e.V. Abteilung Judo