Das erste Turnier nach der Sommerpause

Premnitzer Judoka gehen in Brandenburg an den Start 

Am vergangenen Wochenende wurde es für die Premnitzer Judodachse wieder Zeit, sich, nach der Sommerpause und einigen Wochen des Trainings, bei einem Wettkampf zu messen.
Die Wahl fiel auf den „41. Silberner Roland“ des Budokan Brandenburg. Da dieser zugleich ein Sichtungsturnier des Brandenburger Judoverbandes (BJV) war, war es entsprechend gut besucht.
Da wunderte es nicht, dass die Premnitzer Judokas hauptsächlich im K.O.-System kämpfen mussten.  

Im Anfängerbereich machten besonders Yanick Heidbrecht und Wilhelm Paulick eine gute Figur.

Wilhelm, der kurz vor den Sommerferien mit dem Judotraining begann und für den Brandenburg erst das zweite Turnier überhaupt war, machte eine sehr gute Figur auf der Matte.
Besonders im Bodenkampf zeigte er sich schon sehr flexibel bei der Anwendung der erlernten Techniken, was ihm in seinem ersten Duell auch gleich einen schnellen Sieg durch Ippon (voller Punkt) und
insgesamt den zweiten Platz in der Endwertung bescherte.

Yanick ist dagegen zwar schon wettkampferfahrener, hat aber vor allem in letzter Zeit einen entscheidenden Sprung gemacht, wie auch sein Trainer Christian Rietschel bemerkt:
„Seit ca. einem halben Jahr ist Yanick sehr viel konzentrierter bei der Sache, wenn er in einem Kampf geht. Außerdem kann er Trainingsinhalte sehr viel besser umsetzen als zu Beginn.
Einen Sieg bei der diesjährigen Kreisolympiade in Falkensee kommentierte er zum Beispiel mit den Worten ‚Weißt du was ich gemacht habe? Ich hab einfach das gemacht, was wir im Training immer machen‘“.
Während er im ersten Aufeinandertreffen noch trotz guter Ansätze eines Rückwärtswurfes mit Waza-Ari (halber Punkt) unterlag, lernte er aus seinen Fehlern und schickte im zweiten Kampf seinen Gegner binnen
drei Sekunden durch einen O-Soto-Otoshi auf die Matte und gewann so mit Ippon. Eine verdiente Bronzemedaille war am Ende des Tages der Lohn seiner Mühe.

Am zweiten Wettkampftag gingen die Altersklassen U15 und U18 an den Start. Dominik Kapfer, einziger U18-Kämpfer der Premnitzer Delegation, gewann zwar leider nur einen seiner vier Kämpfe, schenkte seinen
Gegnern aber nichts. Er bewies Ausdauer und Kampfgeist, musste sich am Ende allerdings dann doch mit einem dritten Platz begnügen.

Folgende Ergebnisse wurden von den Premnitzern erreicht: Eine Silbermedaille für den zweiten Platz erkämpfte sich Wilhelm Paulick (U9). Bronze gab es für Mia Rusch (U9), Yanick Heidbrecht (U9) Jannis Schäfer (U11),
Celin Weis (U15) und Dominik Kapfer (U18). Über eine Urkunde für den fünften Platz konnten sich Amani Hohlfeld (U9), Felix Oehme (U9), Erik Oehme (U13) freuen. Den siebten Platz erreichte Leon Weber (U13).